1. Was ist das grundlegende Funktionsprinzip eines/einerKreiselpumpe?
Der Motor treibt das Laufrad mit hoher Drehzahl an, wodurch die Flüssigkeit Zentrifugalkraft erzeugt. Durch diese Zentrifugalkraft wird die Flüssigkeit in den Seitenkanal geschleudert und aus der Pumpe ausgestoßen oder gelangt in das nächste Laufrad. Dadurch sinkt der Druck am Laufradeintritt und es entsteht eine Druckdifferenz zum Druck der angesaugten Flüssigkeit. Diese Druckdifferenz wirkt auf die Saugpumpe. Durch die kontinuierliche Rotation der Kreiselpumpe wird die Flüssigkeit ständig angesaugt oder ausgestoßen.
2. Welche Funktionen hat Schmieröl (Schmierfett)?
Schmieren und Kühlen, Spülen, Abdichten, Vibrationsdämpfung, Schutz und Entlasten.
3. Welche drei Filtrationsstufen sollte das Schmieröl vor der Verwendung durchlaufen?
Erste Ebene: zwischen dem ursprünglichen Schmierölfass und dem festen Fass;
Zweite Ebene: zwischen dem festen Ölfass und dem Öltopf;
Dritte Ebene: zwischen dem Ölbehälter und der Tankstelle.
4. Was sind die „fünf Bestimmungskriterien“ der Geräteschmierung?
Festpunkt: Betankung am festgelegten Punkt;
Zeitpunkt: Die Schmierstellen zum vorgeschriebenen Zeitpunkt befüllen und das Öl regelmäßig wechseln;
Menge: Nachtanken entsprechend der Verbrauchsmenge;
Qualität: Wählen Sie je nach Modell unterschiedliche Schmieröle aus und achten Sie auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Ölqualität.
Benannte Person: Für jeden Betankungsbereich muss eine bestimmte Person verantwortlich sein.
5. Welche Gefahren birgt Wasser im Pumpenschmieröl?
Wasser kann die Viskosität des Schmieröls verringern, die Festigkeit des Ölfilms schwächen und die Schmierwirkung mindern.
Wasser gefriert unter 0 °C, was die Fließfähigkeit des Schmieröls bei niedrigen Temperaturen stark beeinträchtigt.
Wasser kann die Oxidation des Schmieröls beschleunigen und die Korrosion von Metallen durch niedermolekulare organische Säuren fördern.
Wasser verstärkt die Schaumbildung des Schmieröls und erleichtert die Schaumbildung.
Wasser führt dazu, dass Metallteile rosten.
6. Was umfasst die Wartung von Pumpen?
Setzen Sie das System der Verantwortlichkeiten für die einzelnen Posten sowie die Regeln und Vorschriften zur Instandhaltung der Ausrüstung konsequent um.
Die Schmierung der Anlagen muss fünf Bestimmungen und eine dreistufige Filtration erreichen, und die Schmierausrüstung muss vollständig und sauber sein.
Wartungswerkzeuge, Sicherheitseinrichtungen, Feuerlöschausrüstung usw. sind vollständig, unbeschädigt und ordentlich platziert.
7. Welche gängigen Normen gelten für die Leckage von Wellendichtungen?
Dichtungswirkung: weniger als 20 Tropfen/min bei leichtem Öl und weniger als 10 Tropfen/min bei schwerem Öl
Gleitringdichtung: weniger als 10 Tropfen/min bei Leichtöl und weniger als 5 Tropfen/min bei Schweröl
8. Was ist vor dem Anfahren der Kreiselpumpe zu tun?
Prüfen Sie, ob Pumpenkörper und Auslassleitungen, Ventile und Flansche fest angezogen sind, ob die Winkelbolzen locker sind, ob die Kupplung (das Rad) angeschlossen ist und ob Manometer und Thermometer empfindlich und einfach zu bedienen sind.
Drehen Sie das Rad 2-3 Mal, um zu prüfen, ob es sich leicht drehen lässt und ob dabei ungewöhnliche Geräusche zu hören sind.
Prüfen Sie, ob die Qualität des Schmieröls den Anforderungen entspricht und ob sich das Ölvolumen zwischen einem Drittel und der Hälfte des Sollwerts befindet.
Einlassventil öffnen und Auslassventil schließen, Manometer-Handventil und diverse Kühlwasserventile, Spülölventile usw. öffnen.
Vor Inbetriebnahme muss die Heißölpumpe auf eine Temperaturdifferenz von 40–60 °C zur Betriebstemperatur vorgewärmt werden. Die Aufheizrate darf 50 °C/Stunde nicht überschreiten, und die maximale Temperatur darf 40 °C der Betriebstemperatur nicht überschreiten.
Kontaktieren Sie den Elektriker, um die Stromversorgung sicherzustellen.
Bei nicht explosionsgeschützten Motoren muss der Ventilator eingeschaltet oder explosionsgeschützte Heißluft zugeführt werden, um das brennbare Gas in der Pumpe wegzublasen.
9. Wie schaltet man die Kreiselpumpe ein?
Zunächst müssen alle Vorbereitungen vor dem Anfahren der Pumpe getroffen werden, z. B. das Vorheizen der Pumpe. Entsprechend der Fördermenge, des Stroms, des Drucks, des Flüssigkeitsstands und anderer relevanter Parameter der Pumpe wird die Reservepumpe zuerst gestartet. Nach Erreichen des Normalbetriebs wird das Auslassventil langsam geöffnet und das Auslassventil der zugeschalteten Pumpe langsam geschlossen, bis es vollständig geschlossen ist. Anschließend wird die zugeschaltete Pumpe abgeschaltet. Dabei sind die durch das Umschalten verursachten Parameterschwankungen, wie z. B. der Fördermenge, zu minimieren.
10. Warum kann das nichtKreiselpumpeStarten, wenn sich die Scheibe nicht bewegt?
Wenn sich die Scheibe einer Kreiselpumpe nicht dreht, deutet dies auf einen Defekt im Inneren der Pumpe hin. Mögliche Ursachen sind ein festsitzendes Laufrad, eine zu stark verbogene Pumpenwelle, Rost an den dynamischen und statischen Teilen der Pumpe oder ein zu hoher Druck im Pumpeninneren. Dreht sich die Pumpenscheibe nicht und wird die Pumpe zwangsweise gestartet, treibt die hohe Motorkraft die Pumpenwelle mit Gewalt in Rotation. Dies kann zu Schäden an den internen Bauteilen führen, wie z. B. Wellenbruch, Verdrehung, Laufradzerstörung, Durchbrennen der Motorspule und möglicherweise auch zum Abschalten des Motors und einem Anlaufausfall.
11. Welche Rolle spielt Dichtungsöl?
Kühlung von Dichtungsteilen; Schmierung der Reibung; Verhinderung von Vakuumschäden.
12. Warum sollte die Standby-Pumpe regelmäßig gedreht werden?
Regelmäßiges Anlassen erfüllt drei Funktionen: Es verhindert Ablagerungen in der Pumpe, beugt Verformungen der Pumpenwelle vor und versorgt die verschiedenen Schmierstellen mit Schmieröl, um Rostbildung an der Welle zu verhindern. Geschmierte Lager ermöglichen zudem einen schnellen Start im Notfall.
13. Warum muss die Heißölpumpe vor dem Start vorgewärmt werden?
Wird die Heißölpumpe ohne Vorwärmen gestartet, dringt das heiße Öl schnell in das kalte Pumpengehäuse ein, was zu einer ungleichmäßigen Erwärmung des Pumpengehäuses, einer großen Wärmeausdehnung im oberen Bereich und einer geringen Wärmeausdehnung im unteren Bereich führt. Dies kann ein Verbiegen der Pumpenwelle oder ein Verklemmen des Mundrings am Pumpengehäuse und der Rotordichtung zur Folge haben. Ein erzwungener Start kann zu Verschleiß, Wellenverklemmung und Wellenbruch führen.
Wird hochviskoses Öl nicht vorgewärmt, kondensiert es im Pumpengehäuse, wodurch die Pumpe nach dem Anlaufen nicht mehr fördern kann, oder der Motor aufgrund des hohen Anlaufdrehmoments abschaltet.
Aufgrund unzureichender Vorwärmung ist die Wärmeausdehnung der verschiedenen Pumpenteile ungleichmäßig, was zu Undichtigkeiten an statischen Dichtungsstellen führt. Dies betrifft beispielsweise Ein- und Auslassflansche, Flansche des Pumpengehäusedeckels und Ausgleichsleitungen und kann sogar Brände, Explosionen und andere schwere Unfälle verursachen.
14. Worauf ist beim Vorwärmen der Heißölpumpe zu achten?
Der Vorwärmprozess muss korrekt sein. Der allgemeine Ablauf ist: Pumpenauslassleitung → Ein- und Auslasskreuzleitung → Vorwärmleitung → Pumpengehäuse → Pumpeneinlass.
Das Vorheizventil darf nicht zu weit geöffnet werden, um ein Rückwärtslaufen der Pumpe zu verhindern.
Die Vorheizgeschwindigkeit des Pumpenkörpers sollte generell nicht zu hoch sein und unter 50 °C/h liegen. In Ausnahmefällen kann die Vorheizgeschwindigkeit durch Zufuhr von Dampf, Heißwasser oder anderen Maßnahmen beschleunigt werden.
Während der Vorheizphase sollte die Pumpe alle 30 bis 40 Minuten um 180° gedreht werden, um ein Verbiegen der Pumpenwelle durch ungleichmäßige Erwärmung oben und unten zu verhindern.
Das Kühlwassersystem des Lagergehäuses und des Pumpensitzes sollte geöffnet werden, um die Lager und Wellendichtungen zu schützen.
15. Worauf ist zu achten, nachdem die Heißölpumpe abgeschaltet wurde?
Die Kühlwasserzufuhr zu den einzelnen Bauteilen kann nicht sofort gestoppt werden. Sie kann erst dann abgeschaltet werden, wenn die Temperatur jedes Bauteils auf Normaltemperatur gesunken ist.
Es ist strengstens verboten, das Pumpengehäuse mit kaltem Wasser zu waschen, um zu verhindern, dass das Pumpengehäuse zu schnell abkühlt und sich verformt.
Schließen Sie das Auslassventil, das Einlassventil sowie die Einlass- und Auslassverbindungsventile der Pumpe.
Drehen Sie die Pumpe alle 15 bis 30 Minuten um 180°, bis die Pumpentemperatur unter 100°C sinkt.
16. Was sind die Gründe für eine anormale Erwärmung von Kreiselpumpen im Betrieb?
Erwärmung ist die Folge der Umwandlung von mechanischer in thermische Energie. Häufige Ursachen für eine übermäßige Erwärmung von Pumpen sind:
Die mit Geräuschen einhergehende Erwärmung wird üblicherweise durch eine Beschädigung des Kugellager-Isolationsrahmens verursacht.
Die Lagerhülse im Lagergehäuse ist locker, und die vorderen und hinteren Dichtungen sind locker, was durch Reibung zu Erwärmung führt.
Die Lagerbohrung ist zu groß, wodurch sich der äußere Lagerring lockert.
Im Pumpengehäuse befinden sich Fremdkörper.
Der Rotor vibriert heftig, wodurch der Dichtring verschleißt.
Die Pumpe ist leer oder die Belastung der Pumpe ist zu groß.
Der Rotor ist unausgewuchtet.
Bei zu viel oder zu wenig Schmieröl entspricht die Ölqualität nicht den Anforderungen.
17. Was sind die Gründe für die Vibrationen von Kreiselpumpen?
Der Rotor ist unausgewuchtet.
Die Pumpenwelle und der Motor sind nicht fluchtend, und der Gummiring des Rades ist gealtert.
Das Lager oder der Dichtring ist zu stark verschlissen, wodurch eine Rotorexzentrizität entsteht.
Die Pumpe ist evakuiert oder es befindet sich Gas in der Pumpe.
Der Saugdruck ist zu niedrig, wodurch die Flüssigkeit verdampft oder nahezu verdampft.
Der axiale Schub erhöht sich, wodurch sich die Welle verwindet.
Unzureichende Schmierung von Lagern und Dichtungen, übermäßiger Verschleiß.
Die Lager sind verschlissen oder beschädigt.
Das Laufrad ist teilweise blockiert oder externe Hilfsleitungen vibrieren.
Zu viel oder zu wenig Schmieröl (Fett).
Die Fundamentsteifigkeit der Pumpe ist nicht ausreichend, und die Bolzen sind locker.
18. Welche Normen gelten für die Vibrationen und die Lagertemperatur von Kreiselpumpen?
Die Schwingungsnormen für Kreiselpumpen sind:
Die Drehzahl liegt unter 1500 U/min und die Vibration unter 0,09 mm.
Die Drehzahl liegt bei 1500 bis 3000 Umdrehungen pro Minute, und die Vibration beträgt weniger als 0,06 mm.
Die Lagertemperaturnorm lautet: Gleitlager unter 65℃, Wälzlager unter 70℃.
19. Wie viel Kühlwasser sollte bei normalem Pumpenbetrieb geöffnet werden?
Veröffentlichungsdatum: 03.06.2024